Johannes Lemke

tria lingvo bietet dem Saxophonisten und Komponisten Johannes Lemke die einmalige Möglichkeit sich als Grenzgänger zwischen sogenannter Weltmusik und modernem Jazz voll auszuleben. In seinen beiden Bandkollegen hat er hierfür die idealen Mitstreiter gefunden, die darüber hinaus seine Vorliebe zum klanglichen Detail und zu ungeraden Metren teilen. 

Zusammen mit ihnen konnte er seit 2003 einen unverkennbaren Bandklang entwickeln. Dabei spielten „live“- Erfahrung (unzählige Konzerte, Workshops und Rundfunkmitschnitte) und intensive Probephasen (auf mittlerweile vier CD-Produktionen) eine unabdingbare Rolle. 

Für ihn von persönlicher Bedeutung waren die intensive Zusammenarbeit mit Dominique Pifarély und die dadurch bedingte Auseinandersetzung mit Pifarélys zwölftonalem Konzept, sowie die Rückbesinnung auf seine Erfahrungen mit der indischen Musikkultur, angestoßen durch Zoltan Lantos. Mit beiden herausragenden Künstlern war tria lingvo 2009 und 2011 auf Tour. 

Ihre vierte CD wird "live" im Sendesaal des Deutschlandfunks in Köln eingespielt. Höhepunkte sind u.a. ihr Auftritt auf der Jazzahead in Bremen im Rahmen der German Jazznight, die Eröffnung des „Vive le Jazz“ Festivals im LVR Museum Bonn, ein Konzert im Rahmen des Enjoy Jazz Festivals in Mannheim oder vor 2000 Zuhörern im Hauptprogramm der Leverkusener Jazztage 2014. Das Trio entwickelt sich laut Harald Rehmann vom DLF zu einem „unverzichtbaren Grundpfeiler der Deutschen Jazzszene“.

Des Weiteren spielt Lemke von 2005 bis 2010 im Duo mit dem Pianisten Thomas Rückert. Ihre „großartige Live-Aufnahme“ (jazzthing) erscheint unter dem Titel „jnana“ 2008 bei JazzSick Records.

Seit 2011 ist er Mitglied im Ensemble Mizard. Mit dem Sänger Ulrich Cordes und der Pianistin Laia Genc interpretieren sie Psalmen aus dem alten Testament im Spannungsfeld zwischen zeitgenössischer Klassik und „Modern Jazz“. 

2014 erhält er mit „Tria Lingvo“ den Neuen Deutschen Jazzpreis

2015 lädt ihn Laia Genc mit ihrem Trio „liaison tonique“ nach Mailand ein. Hier vertreten sie die deutsche Jazz-Szene auf der Expo15 im Deutschen Pavillon.

Im selben Jahr geht er als Gast in Ramesh Shothams Madras Special auf eine zweiwöchige Konzertreise nach Südindien. Unterstützt wird diese Reise durch die Kunststiftung NRW und die Goethe Institute vor Ort. Die Band gibt Konzerte in Bangalore, Chennai, Goa und Mumbai. Mit dabei ist auch der renommierte ungarische Geiger Zoltan Lantos. Auf dem Worldmusic Festival anlässlich des 50 jährigen Jubiläums des Karnataka College of Percussion in Bangalore lernt er Rama Mani und Mr. Mani (zwei der profiliertesten Musiker der klassischen Südindischen Musik) kennen. Wieder zurück in Deutschland geht es mit den beiden und Ramesh Shothams Madras Special für zwei Wochen auf Deutschlandtour. Es ist eine besonders intensive, lehrreiche und inspirierende Erfahrung.

Seit 2015 arbeitet Johannes Lemke mit dem Pianisten Jarry Singla. In ihrem Duo nähern sich die beiden Musiker  insbesondere der indischen Musik aus einer europäischen (Jazz-)Perspektive an.

Seine musikalische Horizonte wurden durch die  intensive Zusammenarbeit mit Musikern wie  Willie Thomas, Dr. Rajeeb Chokroborty, Rob van den Broeck, Charlie Mariano, Ramesh Shotham, Naresh Purushotham, Rama Mani und Mr. Mani stetig erweitert.

info@johanneslemke.de

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