"TRIA LINGVO – 12 Jahre Erfolgsgeschichte auf Jazz- und anderen Bühnen. Viele Mitschnitte und Produktionen, enthusiastische Presse. Zusammen verweisen die 3 Musiker auf 2 JAZZECHOS, über 100 teilweise gemeinsam aufgenommene CDS. Entwickeln sich zu „unverzichtbaren Grundpfeilern der deutschen Jazzszene“ (Harald Rehmann, Deutschlandfunk)."

Am Anfang: ein fast harmonisches und doch harmonieinstrumentloses Trio mit einer Idee von einer Musik zwischen den Stühlen. Jazz und Ethno. Eine dritte Sprache, eine „Tria Lingvo“. Keine Bandleader-Band, sondern ein Kollektiv, das zu funktionieren scheint. Alle schreiben, alle kümmern sich. Erste Konzerte, die erste CD „El Arte“, dann noch mehr Konzerte. Das alles unter dem Logo „Lemke Nendza Hillmann“. Ein sehr langer Name. Die Veranstalter nehmen das Projekt wahr und nennen es „Johannes Lemke Trio“. Oder auch „Hillmann Nendza Lemke“. Manchmal auch „El Arte“. Das Publikum kommt trotzdem. Die drei Musiker treffen ihre Zuhörer gerne. Im Konzertsaal, im Club und gerne auch in Kirchen. Erzählen Geschichten. Musikalisch und in, je nach Stimmung, auch ausufernden Ansagen. Ernsthafte Musik mit Spaß von der Rampe gebracht. 

Und: Die Suche nach musikalisch Gleichgesinnten beginnt. Als Erster: der filigrane Ramesh Shotham. Eine weitere CD, „Kyrillis“ mit dem wunderbaren Geiger Dominique Pifarély als Gast. Auch mit ihm der Drang auf die Bühne. Sie spielen überall, wo man sie lässt. Immer noch als „Lemke Nendza Hillmann“. Man nennt es zwischendrin auch mal „André Nendza Trio“. Oder auch „Kyrillis“. Rundfunkmitschnitte und viele Kilometer durch das ganze Land. Zerbrechen einen Geigenbogen in Madgeburg. Spielen vor 10 Leuten in Rostock und vor 500 in Schwäbisch Gmünd. Teilen einen feinen Rhabarberkuchen mit dem Hank Roberts Trio. Dann auch gerne weitere musikalische Abenteuer mit dem ungarischen Violinisten Zoltan Lantos und dem englischen Posaunisten Mark Bassey. Tolle Musiker. Mit ihnen die dritte CD „Tria Lingvo“. Die Zuhörer mögen die Musik immer mehr. Und auch die Presse. Die schreibt gar davon, dass „es kaum ein anderes deutsches Jazzalbum, das ähnlich spannend und abwechslungsreich ist, wie dieses“ gibt („Jazzpodium“). Das Trio freut sich und: macht weiter. 

Spielt auf der „jazzahead“ bei der German Night. Eröffnet das Festival „Vive Le Jazz“. Bleibt stur bei dem Namen „Lemke Nendza Hillmann“ und wird trotzdem gerne mal „Ensemble Christoph Hillmann“ genannt. Oder, immer öfter, „Tria Lingvo“. Das allerdings beginnt dem Kollektiv zu gefallen. 

© tria lingvo 2012-17